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Die HdBA informiert

Neue Ansätze der Lernortkooperation für die duale Ausbildung

– Digitalisierung als Herausforderung und Chance - HdBA präsentiert Forschungsergebnisse

Das seit Januar 2019 laufende und durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte Forschungsprojekt „Bedingungen gelingender Lernortkooperationen im Kontext der Digitalisierung in der beruflichen Bildung (LoK-DiBB)“ ist erfolgreich beendet. Die Gesamtergebnisse sind im Rahmen der bundesweiten Abschlusstagung den rund 100 Teilnehmenden aus Bildungsforschung, -praxis sowie -politik vorgestellt worden.

Das Projekt zielte darauf ab, die Gelingensbedingungen einer Lernortkooperation in der dualen Berufsausbildung (somit der Kooperation zwischen Berufsschule, Ausbildungsbetrieb und überbetrieblichen Bildungsdienstleistern) speziell im Kontext der Digitalisierung zu identifizieren, zu bilanzieren und die Ergebnisse durch die Entwicklung eines Modells für den Transfer in die Bildungspraxis nutzbar zu machen.  

Auf Basis eines theoretisch-empirischen Forschungsansatzes identifizierte das Team der Hochschule der Bundesagentur für Arbeit (HdBA) fünf zentrale Erfolgsdimensionen: Akteure, Inhalt, Beziehungsgeflecht, Ressourcen und Steuerung. Sie sind wiederum die strukturierende Grundlage für ein Online-Analysetool zwecks Erhebung des Status-quo in bestehenden Berufsbildungsnetzwerken in den Regionen. Das Ergebnis des Selbstchecks mit dem Analysetool bildet auch den Ausgangspunkt für die Projektbegleitung einzelner Netzwerke bei der Erprobung und Umsetzung der identifizierten Gelingensbedingungen in die Praxis.

  • 154 Expertinnen und Experten der beruflichen Bildung wurden insgesamt interviewt, davon 63 Personen in Mecklenburg-Vorpommern durch die HdBA
  • 348 Personen haben via Telefon oder online an einer bundesweiten Befragung teilgenommen
  • an 17 Fachtagungen/-veranstaltungen haben HdBA Vertreterinnen und Vertreter Ergebnisse präsentiert und diskutiert
  • 9 Publikationen sind aus dem Projekt von dem HdBA-Forschungsteam publiziert worden 

Die Projektergebnisse tragen dazu bei, regionale Netzwerkaktivitäten der Lernortpartner wie Berufsschulen, Ausbildungsbetriebe und überbetriebliche Bildungseinrichtungen auf inhaltlich-curricularer sowie organisatorisch-kommunikativer Ebene zu optimieren und somit einen Beitrag zur Verbesserung der Ausbildungsqualität zu leisten. 

Das Projekt wurde zusammen mit dem Forschungsinstitut Betriebliche Bildung (f-bb) aus Nürnberg sowie dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT) durchgeführt. Zentrale Ergebnisse erscheinen u.a. in einem wissenschaftlichen Sammelband sowie in einem Handlungsleitfaden für die Bildungspraxis und ergänzen die Lehre in einzelnen Modulen der HdBA.

Weitere Informationen

Abbildung: Porträt von Prof. Dr. rer. pol. Thomas Freiling

Prof. Dr. rer. pol. Thomas Freiling

Telefon: +49 385 5408-464

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Abbildung: Porträt von Prof. Dr. Ralph Conrads

Prof. Dr. Ralph Conrads

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