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Frühzeitige Beratung von Studienzweiflerinnen und -zweiflern

Fachtagung an der HdBA

Am 14. Juli 2016 begrüßte die Hochschule der Bundesagentur für Arbeit (HdBA) am Campus Mannheim mehr als 200 Gäste zu der Fachtagung „Frühzeitige Beratung von Studienzweiflerinnen und Studienzweiflern“.

 

Die Tagung bildete den Abschluss des Erasmus+-Projekts PrevDrop (Prevention Dropout from Higher Education), das unter der Leitung der HdBA Maßnahmen zur Erkennung und Vorbeugung von Abbrüchen aus der Hochschulbildung sowie zur Unterstützung von Studierenden beim erfolgreichen Wechsel in eine Berufsausbildung entwickelte.

 
Beraterinnen und Berater unterschiedlicher Beratungsinstitutionen, vorwiegend aus den Hochschulteams der Agenturen und Studienberatungen von Hochschulen und Universitäten,  erhielten Einblicke in die entwickelten Produkte des Erasmus+-Projekts und zu flankierenden Themen. Hierzu gehörten z.B. die Vorstellung von Befragungsergebnissen des DZHW (Deutsches Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung) zum Thema Studienabbruch und Fachkultur, ein Vortrag zu Potenzialen von Online-Angeboten in der Informationsbeschaffung oder ein Blick auf das Abbruchphänomen im internationalen Kontext.

 
„Ich freue mich sehr, dass wir unseren zahlreichen Gästen heute ein so vielfältiges Programm zu dem Thema Prävention von Studienabbrüchen bieten und wir zu der Tagung so viele hochkarätige Rednerinnen und Redner begrüßen können“, so Prof. Dr. Andreas Frey, Rektor der HdBA und Projektleiter des Erasmus+-Projekts PrevDrop. „Es bestätigt die Relevanz des Themas im Bereich der Forschung und Beratung.“

 
Zu den Gästen sprachen Herr Dr. Hanns Sylvester, Direktor der Nationalen Agentur für EU-Hochschulzusammenarbeit, Herr Prof. Dr. Marold Wosnitza, Professor an der RWTH Aachen und Geschäftsführer von zab consult GmbH, Frau Sabine Wanko, wissenschaftliche Mitarbeiterin und Studienberaterin an der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen, Frau Christine Schramm-Spehrer, Beraterin im Hochschulteam der Agentur für Arbeit Gießen, Herr Dr. Ulrich Heublein, Leiter Projektbereich Studienabbruch/Studienerfolg des DZHW, Herr Dr. Ingo Blaich, wissenschaftlicher Mitarbeiter und Studienberater der TU Dresden sowie Herr Jean-Jacques Ruppert, Leiter der AVOPP in Luxemburg.

 
Während der Pausen hatten die Gäste die Möglichkeit, vom Fachpublikum selbst mitgebrachte Poster zu Best-Practice-Beispielen erfolgreicher Netzwerkarbeit in der Beratung von Studienzweiflerinnen und -zweiflern zu besuchen und sich intensiv auszutauschen.