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Projekt „babs“ zu Gast beim Institutsbeirat „Gute Arbeit“

Präsentation erster Projektergebnisse

Am 28. Juni 2016 präsentierte das Projektteam „babs – betrieblicher Umgang mit belastender Arbeit“ vor dem Institutsbeirat "DGB-Gute Arbeit" erste Projektergebnisse.
 

Bernhard Stelzl, wiss. Mitarbeiter im Projekt babs der HdBA, ging in seiner Präsentation vor allem auf die Frage ein, wie Beschäftigungsbefragungen in betriebliche Handlungsmöglichkeiten eingebettet werden können. Gewöhnlich liefern die Befragungen eine Fülle an Daten, die im betrieblichen Alltag nur begrenzt abzuarbeiten sind. Insofern plädiert das Projektteam unter Leitung von Prof. Dr. Sebastian Brandl für betrieblich angepasste, kürzere und thematisch fokussierte Befragungen. Für eine erfolgreiche Umsetzung von Befragungsergebnissen sei es wichtig, dass der Folgeprozess vorab geplant und mit ausreichend Ressourcen – Zeit, Geld und Know-how – ausgestattet würde, so eine weitere Schlussfolgerung der beiden Wissenschaftler. Als wichtig erweise sich auch die Beteiligung der Beschäftigten an der Entwicklung und Umsetzung von Maßnahmen.
 

An der Sitzung nahm u.a. Frau Annelie Buntenbach in ihrer Funktion als DGB-Vorstandmitglied teil. Frau Buntenbach ist zudem alternierende Verwaltungsratsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit. Vor dem aktuellen Hintergrund einer jüngst wieder durch eine Unternehmensberatung festgestellte schwierige Gestaltung der Folgeprozesse von betrieblichen Beschäftigtenbefragungen war der Beirat interessiert an den ersten Ergebnissen aus dem Projekt babs. 
   

Weitere Information zu dem Projekt finden Sie unter
http://www.hdba.de/forschung/drittmittelprojekte/babs