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Wissenschaftlerin der HdBA bei European Summer School vertreten.

Doktorarbeit zur Prävention von Lehrabbrüchen vorgestellt. Nicole Wiench, wissenschaftliche Mitarbeiterin der Hochschule der Bundesagentur für Arbeit (HdBA), ist eine von 28 Promovierenden, die vom 15. bis 20. September 2014 in Padua an der "Summer School" teilgenommen hat. Die Summer School findet im Rahmen des Projektes "European Doctoral Programme in Career Guidance and Counselling" (ECADOC) statt.

Es ermöglicht Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern einen internationalen und interdisziplinären Austausch zur beratungswissenschaftlichen Forschung.

Seit dem 1. Oktober 2013 fördert die Europäische Kommission das Projekt ECADOC zum Aufbau eines europäischen Doktorandenprogramms zur Beratung in Bildung, Beruf und Beschäftigung.
Das Projekt ist eine gemeinsame Initiative der "European Society for Vocational Designing and Career Counselling (ESVDC)" und des "Network for Innovation in Career Guidance and Counselling in Europe (NICE)", an dem auch die HdBA als Projektpartnerin beteiligt ist.

 

Bis September 2016 sind drei "Summer Schools" geplant, die den jeweils 28 Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern als Raum für Reflexionen und Diskussionen mit anderen Forschenden dienen und die Förderung von Forschungs- und überfachlichen Kompetenzen unterstützen. Besondere Bedeutung kommt dabei dem Aufbau einer europäischen Forschungsgemeinschaft und der Entwicklung von innovativen Forschungsstrategien für Langzeitstudien und zukünftige Projekte zu.

 

Nicole Wiench ist an der HdBA als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Projekt Praelab beteiligt. Das Projekt befasst sich mit der Prävention von Lehrabbrüchen durch Beratung und Qualifizierung, ein Thema, das sie auch in Ihrer Dissertation behandelt.
Frau Wiench ist eine der ausgewählten Doktorandinnen und Doktoranden, die in der ersten "Summer School" ihr eigenes Promotionsvorhaben vorgestellt, gemeinsam mit anderen Doktorandinnen und Doktoranden an Ideen für internationale Forschungsprojekte gearbeitet und sich zu qualitativen und quantitativen Forschungsmethoden weitergebildet hat.

 

"Die Woche war für mich sehr arbeitsintensiv und lehrreich. Sie eröffnete mir die Möglichkeit der Vernetzung mit anderen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern", so Wiench. "Ich freue mich sehr, dass ich mit meiner Arbeit neue Ideen und Ansätze in die Diskussion mit einbringen konnte".

 

Betreut werden die Doktoranden von Wissenschaftlern aus 18 europäischen Ländern.
Die gewonnenen Ergebnisse sollen zukünftig dazu beitragen, internationale Forschungscluster in Europa aufzubauen, die sich - unter Einbezug von Nachwuchswissenschaftlern - zentralen Forschungs- und Entwicklungsfragen zur Beratung in den Bereichen Bildung und Beruf widmen und die Interdisziplinarität der beratungswissenschaftlichen Forschung vorantreiben.