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ABBO- Allianz für berufliche Bildung in Ostbayern

Projektleiter:
Prof. Dr. Thomas Freiling
Prof. Dr. Matthias Kohl

 

Projektmitarbeiter:
Dr. Bastian Steinmüller
bastian.steinmueller2@arbeitsagentur.de, 0621 420 92 64
Christoph Krause
christoph.krause@arbeitsagentur.de, 0385 540 84 96

 

Drittmittelgeber & Laufzeit:

Das Projekt ist Bestandteil der Förderlinie INNOVET „Zukunft gestalten- Innovationen für eine exzellente berufliche Bildung“, als Teil der Nationalen Weiterbildungsstrategie der Bundesregierung und wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert. Projektlaufzeit: 01.01.2021 – 30.09.2024

 

Projektbeschreibung und -bausteine
ABBO ist ein Pilotprojekt zur Entwicklung innovativer, moderner und exzellenter Aus- und Weiterbildungskonzepte auf Basis regionaler, institutioneller sowie digitaler Vernetzung.

Diesem Vorhaben begegnet das Projekt in 4 unterschiedlichen Bausteinen. Im Bereich der Berufsorientierung entsteht ein Konzept zur „Frühausbildung“, welches Berufsorientierung und Berufsausbildung verzahnt und die Jugendlichen bereits in der Schulzeit begleitet und unterstützt (Stärkung der Berufswahlkompetenz). Im zweiten Baustein werden Aus- und Weiterbildungsmodule für den Bereich der Metall- und Elektroberufe mit Schwerpunkt „Industrie 4.0 und darüber hinaus“ konzipiert und getestet. Diese können vor allem für klein- und mittelständige Unternehmen (KMU) Chancen ermöglichen, auch wenn eventuell benötigte Ressourcen (bspw. in digitaler Ausstattung) oder Strukturen nicht bestehen. Mit den beiden Themen einher gehen die Bausteine der Qualifizierung von (Berufs-)Bildungspersonal und die regionale Vernetzung digitaler Lernortkooperation. Industrie 4.0 und Digitalisierung als zukunftsweisende Themen erfordern nicht nur bei den zukünftigen Arbeitskräften neue Kompetenzen, gleichzeitig ist es zentral, auch das Bildungspersonal adäquat zu schulen und zu qualifizieren. Dies erfolgt sowohl durch eine fachliche Professionalisierung als auch durch eine methodisch-didaktische und medienpädagogische Fokussierung. Als gleichermaßen zentral für das Thema Industrie 4.0 wie auch für eine verzahnte Berufsorientierung (Frühausbildung), werden durch regionale Vernetzungsstrukturen im Zusammenspiel mit digitalen Lernortkooperationen Bildungsinteressierte, Schulen, Institutionen und Betriebe in einem regionalen Netzwerk der Berufsbildungslandschaft miteinander verbunden. Die geplante virtuelle ABBO-Welt bietet hier einen kommunikativ-organisatorischen Raum, der parallel zum digital-vernetzten Lernen einlädt.

Die wissenschaftliche Begleitung

Das Team der Hochschule der Bundesagentur für Arbeit (HdBA) ist im Verbundprojekt verantwortlich für die wissenschaftliche Begleitung. Zu den Aufgabenbereichen zählen hier unter anderem die stetige Begleitung und Dokumentation der Entwicklungs-, Erprobungs- und Reflexionsprozesse mit dem Ziel, transferable und generalisierbare Erkenntnisse zur Weiterentwicklung der beruflichen Bildung zu generieren und zu transferieren. Für dieses Ziel werden zu den einzelnen Projektbausteinen Bedarfserhebungen durchgeführt und der gesamte Konzeptionsprozess der einzelnen Produkte wissenschaftlich begleitet. Des Weiteren sind auch Aufgaben des Transfers und der Nachhaltigkeit (inkl. Tagungen und Publikationen) gewichtige Teile des Aufgabenspektrums, um insgesamt eine enge Verzahnung zwischen dem praktischen Erprobungskontext und den wissenschaftlichen Forschungen zum Thema zu ermöglichen.
  

Verbundpartner:
Lars und Christian Engel Stiftung (LUCE Stiftung)
BHS-Corrugated GmbH (Best practice Partner)