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Studium

Erweiterte Beratungskompetenz

Weiterbildungsmodul Erweiterte Beratungskompetenz

Überblick

Das Weiterbildungsmodul Erweiterte Beratungskompetenz wird seit Dezember 2020 von der Hochschule der Bundesagentur für Arbeit (HdBA) angeboten. Es ist Teil des Zertifikatsprogramms Professionelle Beratung, welches aus einem Pflicht- sowie mindestens zwei Wahlmodulen besteht. Voraussetzung für die dauerhafte Übertragung bzw. für die Erfüllung der Auflage zur dauerhaften Übertragung des Dienstpostens Berufsberater/in in der BA oder Berater/in Berufliche Rehabilitation und Teilhabe ist die Teilnahme am Pflichtmodul (arbeitgeberseitige Beratungszertifizierung) Erweiterte Beratungskompetenz.

Das Modul Erweiterte Beratungskompetenz baut auf den Inhalten der Beratungskonzeption der BA auf und ermöglicht den Teilnehmenden – unter Berücksichtigung ihres beraterischen Erfahrungshintergrunds – eine Wissensvertiefung sowie verstärkte Selbst- und Fallreflexion. Wissenschaftsbasiert und gleichzeitig praxisnah werden hier die Kompetenzen für die Orientierungs- und Entscheidungsberatung weiterentwickelt.

Im Dezember 2020 startete das Modul fortlaufend. Die Termine werden über die jeweiligen Regionaldirektionen bekannt gegeben. Die Präsenzveranstaltungen des Programms finden in den Bildungs- und Tagungsstätten, Agenturen oder anderen geeigneten Räumlichkeiten statt.

Curriculum des Zertifikatsprogramms Professionelle Beratung

Auswahl und Zulassung

Die Auswahl und Meldung der Teilnehmenden an die HdBA erfolgt durch die Regionaldirektionen. Von der HdBA nicht berücksichtigt werden Initiativbewerbungen.

Infolge der Meldung durch die Regionaldirektionen erhalten alle Teilnehmenden einen Zugang zur Lernplattform ILIAS und werden von der HdBA zur Einreichung der Zulassungsunterlagen aufgefordert. Eine Zulassung durch die Hochschule ist die Voraussetzung zur Teilnahme sowie zur Ablegung der Prüfungsleistung in Form eines Kolloquiums (Kompetenzfeststellung) am Ende des Moduls.

Das Zulassungsverfahren und die Zulassungsvoraussetzungen für das Zertifikatsprogramm werden in einer Zulassungsordnung geregelt, die zum Download bereitsteht.

Studieninhalte

Das Modul Erweiterte Beratungskompetenz baut auf den Inhalten der Beratungskonzeption der BA auf und ermöglicht den Teilnehmenden – unter Berücksichtigung ihres beraterischen Erfahrungshintergrunds – eine Wissensvertiefung sowie verstärkte Selbst- und Fallreflexion. Wissenschaftsbasiert und gleichzeitig praxisnah werden hier die Kompetenzen für die Orientierungs- und Entscheidungsberatung weiterentwickelt. Darüber hinaus werden den Teilnehmenden Instrumente zur Steigerung der eigenen Professionalität an die Hand gegeben. Grundlage für das Zertifikatsprogramm ist ein Kompetenzprofil, das im Zuge des neuen Tätigkeits- und Kompetenzprofils (TUK) „Beraterin/Berater Markt und Integration in der BA" durch die BA in Zusammenarbeit mit der HdBA entwickelt wurde.

Die Teilnehmenden erwerben in sechs Teilmodulen vielfältige Kompetenzen zur Unterstützung der Kundinnen und Kunden bei der eigenständigen Berufswegplanung und Entscheidungsfindung sowie zur stärkenorientierten Erhebung der individuellen Kompetenzen und Voraussetzungen.

  • Aktuelle Entwicklungen in der Berufswelt, am Arbeitsmarkt und im Betrieb erkennen
  • Beratungsprozesse dynamisch gestalten
  • Die eigene Haltung reflektieren
  • Kompetenzen und persönliche Ressourcen der Kunden*innen aktivieren und nutzen
  • Dritte und Netzwerkpartner in den Beratungsprozess einbinden
  • Selbstmanagement stärken
  • Aktuelle Entwicklungen in der Berufswelt und am Arbeitsmarkt sowie im Betrieb (er)kennen
  • Beratungsprozesse dynamisch und fachlich fundiert gestalten
  • die individuellen Kompetenzen und persönliche Ressourcen der Kunden*innen analysieren und diese in der Beratung aktivieren und nutzen
  • relevante Dritte und Netzwerkpartner in Beratungsprozesse einbinden
  • differenzierte Reflexion der eigenen Praxis
  • Wissensmanagement und Marketing für die eigenen Angebote planen und entwickeln

Studienstruktur

Beim Modul Erweiterte Beratungskompetenz handelt es sich um eine dienstlich veranlasste Qualifizierung. Sowohl die Präsenzzeiten als auch das begleitete Selbstlernen (inklusive Vorbereitung der Prüfungsleistung) gelten daher als Arbeitszeit.

Das Modul erstreckt sich über eine Dauer von sechs Monaten (bei Teilzeit bis zu 12 Monate) und es ergibt sich insgesamt ein Arbeitsaufwand (workload) von 125 Stunden pro Person. Das Pflichtmodul ist im blended learning aufgebaut und besteht aus den Lernelementen der individuellen Standortbestimmung, Wissensvermittlung, Praxistransfer, Supervision und Reflexion.

Das Modul ist so aufgebaut, dass Themen und dazu passende Aufgaben in Form eines Portfolios erarbeitet werden, die direkt mit der eigenen täglichen Praxis in Verbindung stehen. Ein besonderer Fokus liegt auf der Fähigkeit der Berater*innen eigene Entwicklungen in Bezug auf Wissen, Fähigkeiten und Haltungen zu reflektieren und weitere Lernziele zu begründen. Am Ende des Weiterbildungsmoduls wird ein Kolloquium durchgeführt. In diesem Gespräch werden die vorbereiteten Themen vertiefend hinterfragt.

Studienstruktur Modul Erweiterte Beratungskompetenz

Erklärvideo zur Studienstruktur des Moduls Erweiterte Beratungskompetenz

Video derzeit noch nicht barrierefrei

Video zur Vorstellung des Moduls Erweiterte Beratungskompetenz

Video derzeit noch nicht barrierefrei

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