Professor umringt von seinen Studierenden
Forschung

Pro-OSA

Professionelle Online-Self-Assessments und Leistungssteigerung in kognitiven Fähigkeitstests (Pro-OSA)

Projektleitung
Prof. Dr. Stefan Höft
Prof. Dr. Dennis Mocigemba
Prof. Dr. Daniel Danner

Projektzeitraum
Juni 2021 – November 2023

Beschreibung des Projekts

Die Digitalisierung der Arbeitswelt machen auch vor der Profession der Bildungs- und Berufsberatung nicht Halt. Auch hier kommen zunehmend digitale Medien und Prozesse zum Einsatz. Bereits seit über 20 Jahren erfreuen sich beispielsweise Online Self Assessments (OSAs) in der Berufs- und Studienberatung großer Beliebtheit. Das Projekt Pro-OSA leistet einen Beitrag zur Entwicklung von Qualitätskriterien für OSAs als auch zu Gelingensfaktoren für deren Einbindung in professionelles Beratungshandeln. Im Rahmen des Projekts Pro-OSA werden drei Teilvorhaben bearbeitet:

Es werden (1) Qualitätskriterien von Online Self Assessments (OSA) aus unterschiedlichen Stakeholder-Perspektiven definiert. Auf dieser Basis wird ein formatives Reviewsystem für OSA-Angebote entwickelt. Auf Basis der Ergebnisse wird das seit 2016 bestehende unabhängige OSA-Portal erweitert, in dem aktuell über 700 Angeboten zur Studienorientierung verglichen werden können (siehe OSA-portal). Diese werden im Rahmen einer nationalen Tagung mit Expert:innen aus Praxis und Wissenschaft diskutiert.

Parallel wird die (2) Integration von OSAs in professionelles Beratungshandeln analysiert. Es wird untersucht, wie sich Berufs- und Studienberater*innen digitale Medien wie Online Self Assessments individuell und in Kooperation mit Kolleg*innen aneignen, wie sie diese in ihr Beratungsprozesse integrieren und welche räumlichen, zeitlichen und sozialen Rahmenbedingungen sie benötigen, um OSAs für und mit Ihren Klient*innen bestmöglich zu nutzen.

Separat davon ist das Teilvorhaben (3) zur Leistungssteigerung von kognitiven Fähigkeitstests einzuordnen. Hier werden drei Erklärungsansätze zur Leistungssteigerung bei kognitiven Fähigkeitstests untersucht, welche die Aussagekraft dieser Verfahren für die Berufs- und Studienfeldberatung einschränken können.

Die drei Teilvorhaben decken mithilfe unterschiedlicher quantitativer und qualitativer Untersuchungsmethoden ein breites Spektrum an Wissenschafts- und Praxisfragestellungen zum OSA-Einsatz ab. Die Ergebnisse des Gesamtprojekts sind vielseitig und schlagen sich sowohl in konkreten Handlungsempfehlungen für Berater*innen als auch einem verbesserten Orientierungsangebot für Studieninteressierte sowie wissenschaftlichen Fachpublikationen gleichermaßen nieder.

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