Professor umringt von seinen Studierenden
Forschung

Work4Psy

An innovative model for career counselling services to Mental Health NEETs (Work4Psy)

Projektleitung 
Prof. Dr. Peter Weber 

Projektbeteiligte 
Prof. Dr. Silvia Keller 
Prof. Dr. Dr. Andreas Franke 

Projektmitarbeiter 
Dr. Stefan Matthias Zick-Varul 

Drittmittelgeber
Erasmus+-Programm der Europäischen Union

Projektzeitraum 
September 2019 – August 2022 

Koordinierende Institution
HdBA

Projektpartner

  • PanHellenic Association for the Psychosocial Rehabilitation & Work Integration, Griechenland
  • CESIE, Italien 
  • The Association of Young People With Mental Problems, Their Families and Friends POMOST, Polen
  • VšĮ "eMundus", Litauen

Projektbeschreibung

Junge Menschen mit psychischen Erkrankungen begegnen besonderen Schwierigkeiten im Übergang von Schule in Beruf. Als gefährdete Gruppe sind sie besonders häufig von Schul- und Ausbildungsabbrüchen sowie Arbeitslosigkeit betroffen. Oft sind sie längere Zeit außerhalb von Schule, Ausbildung oder Erwerbsarbeit („NEETs“: Not in Employment, Education or Training). Ein erfolgreicher Übergang in Ausbildung und Beruf ist oft nur durch kompetente, vertrauens- und verständnisvolle Unterstützung durch das persönliche Umfeld, sozialpsychologische Begleitung und professionelle Berufsberatung möglich. Im Projekt Work4Psy erfassen wir die komplexen Herausforderungen und Schwierigkeiten, mit denen sie sich auf dem Weg in Ausbildung und Arbeit konfrontiert sehen, sowie die Bedürfnisse und Vorschläge, welche die Jugendlichen selbst, ihre Angehörigen und Fachkräfte im Gesundheits- und Sozialwesen äußern. Zudem erheben wir Beispiele guter Praxis der Unterstützung und Begleitung durch informell und professionell Betreuende und arbeiten diese auf, um sie übertragbar zu machen. 

Ausgehend vom Stand der Forschung, den wir in nationalen Literaturberichten und einer transnationalen Synthese zusammenfassen, und aufbauend auf unseren eigenen Untersuchungen (Fokusgruppen- und Einzelinterviews) entwickeln wir mit unseren Partnerorganisationen in Italien, Griechenland, Polen und Litauen ein europäisches Toolkit zur Verbesserung der beruflichen Beratung für Jugendliche mit psychischen Erkrankungen. Dieses umfasst eine Übersicht der Unterstützungssysteme der Partnerländer, eine Darstellung des Work4Psy Ansatzes zur beruflichen Beratung junger Menschen mit psychischer Erkrankung, Leitlinien zur praktischen Arbeit zu Themen wie Entstigmatisierung, Empowerment, Netzwerkarbeit und Rolle der informell Betreuenden, sowie Aktivitäten und Materialien für die Beratungsarbeit. Ein Curriculum vermittelt und nutzt dieses Toolkit zur Umsetzung in der Unterstützung des Weges in Ausbildung und Arbeit. 

Ziele

Die entwickelten Produkte richten sich an vier Zielgruppen: die betroffenen jungen Menschen selbst, an informell Betreuende (bspw. Angehörige), an Fachkräfte im Sozial- und Gesundheitssystem, und an Berufsberater*innen. Die pädagogischen Angebote werden in den Partnerländern pilotiert und aufgrund der gemachten Erfahrungen optimiert. Über eigens entwickelte Online Angebote (Webportal, Lernplattform) werden Toolkit, Curriculum und weitere Materialien zielgruppengerecht zugänglich gemacht.

Die Projektziele (Intellectual Outputs, IO) im Einzelnen sind:

  • IO 1: Auswertung des Forschungsstands
  • IO 2: Fokusgruppen, Entwicklung eines europäischen Toolkits
  • IO 3: Curriculum mit jeweils zielgruppenspezifischen Lehreinheiten, Pilotierung der Kurse
  • IO 4: Media Center mit zielgruppenspezifisch aufbereiteten Materialien
  • IO 5: Webportal und Lernplattform 

Weitere Informationen

Weitere Informationen finden Sie auf der Projektwebsite.

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