Die HdBA knüpfte im Sommer 2025 wieder an das erfolgreiche Erasmus+-Programm der EU an. Vier engagierte Studierende von beiden Campusstandorten nutzten die Chance und absolvierten 2-monatige Praktika beim AMS in Graz sowie an der Andrássy Universität in Budapest.
Dank der langjährigen Kooperationen war ein reibungsloser und erkenntnisreicher Aufenthalt möglich. Die Studierenden erhielten tiefe Einblicke in die Strukturen der ausländischen Einrichtungen und konnten ihre fachlichen und persönlichen Kompetenzen im internationalen Umfeld weiterentwickeln.
Die organisatorische Begleitung sowie die administrative Betreuung lag in den Händen des Auslandsreferats. Dr. Roman Kondurov, Auslandskoordinator der Hochschule, blickt zufrieden auf die Durchführung des Programms zurück: „Wir haben uns sehr gefreut, dass es in diesem Jahr gelungen ist, das Programm nach einer Pause erneut zu starten sowie einen neuen Partner, wie die Andrássy Universität für das Erasmus+-Programm zu gewinnen. Für 2026 haben wir beim DAAD die Mittel für weitere Stipendien beantragt und hoffen, damit den Studierenden der HdBA mehr Möglichkeiten für die Teilnahme am renommierten europäischen Programm anzubieten.“
In Budapest sammelten Matteo König und Ruben Leber besonders intensive Eindrücke – und das nicht nur fachlich.
„Die Zeit an der Andrássy Universität war intensiv, vielseitig und hat uns in vielerlei Hinsicht weitergebracht. Besonders dankbar sind wir für das große Vertrauen, das uns entgegengebracht wurde: Vor allem in der Marketingabteilung konnten wir viele eigene Ideen umsetzen, kreativ arbeiten und Verantwortung übernehmen – von der Regie über die Skripte bis hin zum Schnitt. Auch spontane Einsätze, das Ausprobieren neuer Programme und Aufgabenfelder sowie die Möglichkeit, an Events mitzuwirken, haben unser Praktikum bereichert. Es war spannend, lehrreich – und oft einfach auch richtig lustig. Wir nehmen viele Erfahrungen, neue Perspektiven und schöne Erinnerungen mit – und sind uns jetzt schon sicher: Budapest und die Andrássy Universität werden uns fehlen.“
Auch in Graz, Österreich, profitierten die Studierenden von einem abwechslungsreichen Programm und vielen praxisnahen Aufgabenbereichen. So berichtet Veronika Zitzler:
„Der Aufenthalt in Graz im Rahmen von Erasmus+ war für mich sehr spannend. Besonders großartig fand ich den Betriebsbesuch mit dem AMS beim Landeskrankenhaus Graz – so etwas sieht man nicht alle Tage. Richtig Spaß gemacht hat auch ein Workshop mit Schüler*innen, bei dem mithilfe eines Escape Rooms Wissen vermittelt wird. Durch solche Erlebnisse konnte ich viele fachliche und persönliche Erfahrungen sammeln!“
Leon Keim ergänzt den positiven Eindruck mit einem Blick auf das breite Spektrum an Aufgaben und Freizeitmöglichkeiten:
„Sowohl im AMS als auch in der Freizeit verspricht Graz enorm viel Spaß und Abwechslung. Im Praktikum durften wir beraten, Workshops planen und durchführen, Kund*innen bei der Erstellung von Bewerbungsunterlagen unterstützen und Betriebe besichtigen. Fast jeden Tag durften wir entweder etwas Neues sehen oder ausprobieren. Die Berglandschaft Österreichs, Wien und Slowenien sind allesamt eine kleine Zugfahrt entfernt und auch Graz selbst ist kulturell und kulinarisch ein schöner Ort zum Leben. Ich würde die Entscheidung für das Erasmus-Praktikum in Graz jedes Mal wieder treffen.“
Die begeisterten Rückmeldungen der Teilnehmenden zeigen: Der internationale Austausch im Rahmen von Erasmus+ ist weit mehr als ein Auslandspraktikum – er ist eine persönliche und fachliche Bereicherung, die lange nachwirkt. Und mit dem Blick auf 2026 steht fest: Das nächste Kapitel internationaler Zusammenarbeit an der HdBA ist bereits in Planung.