4 Studierende in einer Gruppe
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Leadership im digitalen Wandel: Internationales Lehrprojekt an der HdBA Mannheim

– Das Blended Intensive Programme (BIP) beschäftigt sich mit Führung im digitalen Zeitalter

Nun ist es endlich so weit: Nach einer intensiven Vorbereitungsphase ist die Präsenzphase des Blended Intensive Programme (BIP, Erasmus+) am 13. Juni 2026 am Mannheimer Campus der HdBA gestartet.

Am Projekt beteiligen sich vierzehn Studierende sowie vier Professorinnen und Professoren von Partnerhochschulen aus Kroatien (Universität Split) und Polen (Universität Danzig). Von deutscher Seite nehmen zehn Studierende am BIP teil. Die wissenschaftliche Leitung von Seiten der HdBA liegt bei Prof. Dr. Scharpf und Prof. Dr. Ertelt.

Das Lehrprojekt mit dem Titel „Leadership und Digitalisierung“ befasst sich mit den Herausforderungen und Chancen moderner Führung im digitalen Zeitalter. Im Mittelpunkt stehen grundlegende Fragen, wie sich Führungskonzepte an digitale Arbeitswelten anpassen lassen und welchen Einfluss Digitalisierung auf Organisationen, Teams und Führungsprozesse hat. Dabei werden neue Arbeitsformen, virtuelle und hybride Zusammenarbeit sowie der Aufbau digitaler Kompetenzen ebenso thematisiert wie kommunikative Anforderungen, Veränderungsprozesse und der verantwortungsvolle Umgang mit digitalen Technologien. Ziel ist es, den Teilnehmenden ein ganzheitliches Verständnis zeitgemäßer Führung in einem zunehmend digital geprägten Arbeitsumfeld zu vermitteln.

Bereits im Mai 2026 fand eine virtuelle Projektphase statt. Neben der internationalen Gruppenbildung erhielten die Studierenden in Online-Vorlesungen erste fachliche Einblicke.  Lehrende der drei beteiligten Hochschulen organisierten hierzu eine Vortragsreihe, die den Studierenden unterschiedliche Perspektiven auf Digitalisierung, Führung und Kompetenzentwicklung eröffnete.

Während der nun laufenden Präsenzphase in Mannheim stehen vertiefende Diskussionen und Workshops auf dem Programm. Die Studierenden erarbeiten und präsentieren in internationalen Teams ihre Ergebnisse am Ende des Programms, u.a. zu Themen wie „Leading Generation Z in the Digital Workplace“ und „Building Resilience in Digital Teams,“ Ergänzt wird das akademische Angebot durch einen Firmenbesuch bei der BASF sowie ein kulturelles Rahmenprogramm.

„Es ist großartig, dass wir die lange geplante Pilotierung eines BIP erfolgreich umsetzen konnten. Besonders wertvoll ist es, junge Menschen aus unterschiedlichen Ländern zusammenzubringen – nicht nur für den fachlichen Austausch, sondern auch für die Entstehung von Freundschaften und internationalen beruflichen Netzwerken,“ so Dr. Roman Kondurov, Leiter des Auslandsreferates der HdBA.

Prof. Dr. Scharpf unterstreicht ebenfalls die besondere Bedeutung des BIP für die teilnehmenden Studierenden: „Das BIP verbindet fachliche Inhalte, internationale Zusammenarbeit zwischen den Partnerhochschulen und innovative Lehrformate auf besondere Weise. Für die teilnehmenden Studierenden ist das BIP eine tolle Möglichkeit, neben dem regulären Studienalltag wertvolle interkulturelle Erfahrungen zu sammeln.“

Die Fortsetzung des Projekts ist bereits geplant: Im kommenden Jahr soll das BIP an der Universität Danzig stattfinden. Die HdBA freut sich auf die weitere enge und nachhaltige Zusammenarbeit mit ihren beiden Partnerhochschulen.