Die Hochschule der Bundesagentur für Arbeit (HdBA) öffnete ihre Türen für eine besondere Veranstaltung: den Gallery Walk „Zukunft der Arbeit für Menschen mit Behinderungen – Arbeiten mit Augmented Reality“. Studierende vom Jahrgang 2022 des Moduls „Inklusion und Teilhabe am Arbeitsleben II“ präsentierten ihre Forschungsergebnisse in Form interaktiver Poster im Format eines Reallabors und setzten dabei auf modernste Technologien.
Praxisnahe Lehre trifft digitale Innovation
Unter der Leitung von Prof. Dr. Silvia Keller und der fachlichen Begleitung der Lehrbeauftragten Dr. Leila Mekacher arbeiteten die Studierenden in einem Reallabor, in dem sie KI-Elemente erprobten und anwendeten. Die Poster wurden mithilfe der App Artivive interaktiv gestaltet: Besucher konnten über die App Videos und Zusatzinformationen abrufen. Ergänzend wurden barrierefreie Inhalte in Leichter Sprache und für sehbehinderte Personen bereitgestellt.
Die Themenvielfalt spiegelte die Herausforderungen und Chancen einer inklusiven Arbeitswelt wider:
- Arbeit 4.0 und Megatrends
- Remote Work und hybride Modelle
- Künstliche Intelligenz und assistive Systeme
- Digitale Teilhabe und Barrierefreiheit
- Empowerment und Neurodiversität
Lobende Worte zur Eröffnung von Prorektorin
Die Ausstellung wurde feierlich eröffnet von Prorektorin Prof. Dr. Deborah Jacwerth-Rice, die die Bedeutung des Projekts hervorhob:
„Solche Projekte zeigen, wie praxisnahe Lehre und Forschung zusammenwirken, um Inklusion und Digitalisierung in der Arbeitswelt voranzubringen.“
Die Ausstellung war von Juli bis Ende September 2025 in der Bibliothek am Campus Mannheim zugänglich. Sie bot nicht nur einen Einblick in die Zukunft der Arbeit, sondern auch ein Beispiel dafür, wie Innovation und Inklusion Hand in Hand gehen können.
Erste Ideen für die nächste Ausstellung sind bereits vorhanden. Für nähere Informationen steht Prof. Dr. Silvia Keller gerne zur Verfügung.