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Prof. Dr. Bettina Siecke

 

Frau Prof. Dr. Bettina Siecke, geb. 1960, ist seit Februar 2019 Professorin für Beratungswissenschaften mit dem Schwerpunkt Arbeitgeber- und Qualifizierungsberatung an der der HdBA in Mannheim.

 

Sie hat an der Justus-Liebig-Universität Gießen Sozialwissenschaften studiert. Im Anschluss an das Studium sammelte sie als pädagogische Mitarbeiterin in Maßnahmen zur Förderung benachteiligter Jugendlicher und Erwachsener Erfahrungen in der außerhochschulischen Berufspraxis.

 

Im Jahr 2005 promovierte sie am Fachgebiet Berufspädagogik an der Universität Erfurt zum Thema „Emotionen und Lernen“. Anschließend war sie von 2006 bis 2012 an der Justus-Liebig-Universität Gießen als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl Berufspädagogik/Arbeitslehre beschäftigt. Im Wintersemester 2012/13 übernahm sie die Vertretung der Professur für Wirtschaftspädagogik an der Universität Konstanz und in den Jahren 2013 bis 2015 die Vertretung der Professur Berufspädagogik an der TU Darmstadt einschließlich einer Tätigkeit als Gastprofessorin im gleichen Bereich. Im Anschluss war sie von 2015 bis 2019 als Professorin für Berufspädagogik der Gesundheitsberufe an der Fliedner Fachhochschule in Düsseldorf tätig.

 
In ihrer Lehrtätigkeit behandelte Frau Prof. Dr. Bettina Siecke ein breites Themenspektrum der Berufspädagogik. Dieses umfasste u. a. die Beratung, den Übergang Schule-Beruf, die berufliche Integrationsförderung und ihre Zielgruppen (Diversity), die berufliche und betriebliche Weiterbildung, die Förderung des lebenslangen Lernens sowie die Berufsbildungssysteme in Europa.

 
In der überwiegend qualitativ orientierten Forschung beschäftigte sie sich mit unterschiedlichen Formen des Übergangs. In den Jahren von 2001 bis 2003 koordinierte sie zwei Projekte zur Genderproblematik in naturwissenschaftlich-technischen Studiengängen und begleitete ein Projekt zum Übergang Schule-Beruf (Universität Erfurt). Zudem bearbeitete sie eine regionale Evaluationsstudie zum beruflichen Wiedereinstieg von Frauen (2010-2011) und zwei europäische GRUNDTVIG-Projekte (2009-2012), in denen sie u. a. Ansätze zur Förderung der Qualität von Bildungsangeboten für bildungsferne Erwachsene untersuchte.

Weiter arbeitete sie in einem regionalen Projekt zur Unterstützung von MINT-Berufen an Schulen und Betrieben mit (2012-2013) (Justus-Liebig-Universität Gießen). Forschungstätigkeiten bestehen zudem im Bereich der Durchlässigkeit von (zweijährigen) Ausbildungsberufen und zur Akademisierung in der Pflege.

 

 

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