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Work60plus: Ein interdisziplinäres Modell zur Verlängerung der Lebensarbeitszeit von Arbeitnehmern im Rentenalter im Bereich der Ergonomie, Flexibilität und Validierung von Arbeitsumgebungen

  

HdBA-interne Projektleitung
Prof. Dr. Michael Scharpf, Prof. Dr. Bernd-Joachim Ertelt
 
Projektmitarbeitende
Anke Reuter (B.A.)
 
Projektmitglieder
•    BFKK – Białystok Foundation for Professional Training, Białystok – Polen
•    CKU Białystok – Centre for Continuing Education, Białystok – Polen
•    ZUS – Social Insurance Institution, Białystok – Polen
•    IPiSS – Institute of Labour and Social Studies, Warszawa – Polen
•    ESRL – Employment Service under the Ministry of Social Security and   
     Labour of the Republic of Lithuania, Wilno – Litauen
 
Drittmittelgeber & Laufzeit
Europäischer Sozial Fond der Europäischen Union
April 2021 – März 2024
 
Das Projekt
Europaweit gehören mehrere Millionen Menschen der arbeitsfähigen Generation 60+ an. Die nachhaltige Integration dieser Generation in den aktiven Arbeitsmarkt ist von großer Bedeutung, um die Arbeitskraft zu nutzen und die Generation 60+ in ihrer Erwerbstätigkeit zu unterstützen. Dennoch scheuen viele Arbeitgeber davor zurück, Personen im fortgeschrittenen Alter zu beschäftigen und auch Arbeitnehmer haben Schwierigkeiten, ihre Anforderungen und Erfahrungswerte deutlich darzulegen. Bislang existieren nur wenige Ansätze, welche die Arbeit der älteren Generation sowohl aus verschiedenen Perspektiven als auch in einem ganzheitlichen Ansatz (Ergonomie, Flexibilität und Kompetenzen) betrachtet.

 

Das Projekt work60plus verfolgt das Ziel, die Beschäftigung für Arbeitnehmer im (Vor-)Ruhestandsalter auf europäischer Ebene zu verbessern. Innovativ ist die gleichzeitige Betrachtung sowohl der Arbeitnehmerseite (employee60plus) als auch der Arbeitgeberseite (firm60plus). Im Ergebnis entsteht ein Konzept, welches sich an beide Seiten richtet und bei dem Erhalt der Erwerbstätigkeit im Alter unterstützt. Arbeitnehmer und Arbeitgeber sollen in die Lage versetzt werden, Rahmenbedingungen einer erfolgreichen Zusammenarbeit zu eruieren und umzusetzen. Zentrale Aspekte sind dabei die Kompetenzen der Arbeitnehmer (Bildung, Erfahrung, etc.), die Arbeitsergonomie (Ausstattung, Aufgaben, etc.) und die Arbeitsflexibilität (Arbeitszeitmodelle, Arbeitsort, etc.), welche als Indikatoren für ein gutes Arbeitsverhältnis untersucht werden. Schließlich entstehen Handbücher, welche in mehreren Trainingseinheiten die notwendigen Anpassungen für eine Zusammenarbeit von Arbeitnehmer und Arbeitgeber näherbringen und für die Indikatoren von work60plus sensibilisieren. 

 

Die beteiligten Hochschulen und Unternehmen arbeiten Hand in Hand zusammen, um die bestmögliche Integration von praktischer Erfahrung und wissenschaftlicher Erkenntnis zu erreichen. Koordinator des Projektes ist die Białystok Foundation for Professional Training in Polen.

 

Kontakt 
Anke.Reuter2@arbeitsagentur.de