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Zertifikatsprogramme „Beratung“ und „Vermittlung“

Teilnehmerinnen und Teilnehmer reflektieren gemeinsam mit Professoren und Lehrenden den Transfer der Lerninhalte aus den Zertifikatsprogrammen in die Praxis

 

Am 25. und 26. Februar 2019 fand am Schweriner Campus der Hochschule der Bundesagentur für Arbeit (HdBA) eine Reflexionseinheit im Rahmen der Zertifikatsprogramme „Beratung“ und „Vermittlung“ statt. Die Veranstaltung besuchten 43 Absolventinnen und Absolventen der ersten Kohorte aus 2017. Organisiert und begleitet wurde die eineinhalbtägige Veranstaltung von Prof. Dr. Christian Gade (Erster Prorektor der HdBA), Prof. Dr. Clinton Enoch und Prof. Dr. Peter Weber sowie den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus dem Bereich der Wissenschaftlichen Weiterbildung der HdBA.

 

Die Teilnehmenden, die das Zertifikatsprogramm „Beratung“ oder „Vermittlung“ vor einem Jahr erfolgreich abschlossen, freuten sich auf ihr Wiedersehen und die Auffrischung sowie die Reflexion des Gelernten. Nach dem Ankommen am ersten Tag, stand das Reflektieren der Inhalte aus den drei Modulen des Zertifikatsprogramms im Vordergrund. Gemeinsam mit den Professoren und weiteren Lehrenden der Zertifikatsprogramme setzten sich die Absolventinnen und Absolventen mit den Anknüpfungspunkten des Erlernten für den eigenen Arbeitsalltag in der BA sowie weiteren Fragen auseinander.

 

An den Blick zurück schloss sich am frühen Abend ein Fachvortrag von Mark-Cliff Zofall (Projektleiter „Lebensbegleitende Berufsberatung (LBB)“ in der Zentrale) zu den „Perspektiven der Beratung in der BA“ an. Herr Zofall zeigte hierin die Trends des Arbeitsmarktes auf, welche die Beratungsangebote beeinflussen, und ging darauf ein, wie die Organisation diese bei der Weiterentwicklung ihrer Dienstleistungen berücksichtigt. Er stellte den Teilnehmenden der Reflexionseinheit sowie interessierten Lehrkräften am Schweriner Campus die LBB mit ihren drei Bausteinen – der Beratung vor dem Erwerbsleben, der Beratung im Erwerbsleben und dem Selbsterkundungstool (SET) – vor. Anschließend stand Mark-Cliff Zofall für Fragen und die offene Diskussion zur Verfügung.

 

Am zweiten Tag bot sich den Teilnehmenden die Möglichkeit, aktuelle Forschungserkenntnisse zu sammeln. Vertreterinnen und Vertreter der HdBA stellten auf einem Marktplatz ihre Forschungsergebnisse vor und luden zum Austausch zu den Inhalten sowie zu der möglichen Relevanz für die praktische Arbeit in den Arbeitsagenturen ein. Zu den ausgewählten Projekten gehörten: Assistierte Ausbildung, InCounselling 50+, Keyway, Prävention von Ausbildungsabbrüchen und SunstAR.
(Weitere Informationen zu den genannten Forschungsprojekten sind unter www.hdba.de >> Forschung veröffentlicht.)

 

Zum Abschluss des Programms galt es, gemeinsam einen Blick nach vorne zu werfen. Die Absolventinnen und Absolventen nutzten diese Veranstaltungseinheit, um sich mit der Bedeutung der Lernerfahrungen, welche sie während der Teilnahme in 2017 und der aktuellen Reflexionseinheit erwarben, für ihre zukünftige Tätigkeit im Kundenkontakt zu beschäftigen und Impulse für ihre Arbeit zu entwickeln.

 

Zum Ende der Veranstaltung waren sich alle einig: Die Reflexionseinheit war eine interessante und vor allem gewinnbringende Veranstaltung. Nicht nur wegen des Wiedersehens aller Beteiligten und der Netzwerkbildung wurde sie als wertvoll empfunden, sondern insbesondere aufgrund der Chance, Gelerntes zu reflektieren, mit neuen Erfahrungen zu ergänzen und diese Teile bewusst mit der praktischen Arbeit in den Dienststellen zu verbinden.