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Einsteigen, Umsteigen, Aufsteigen

Personenbezogene und strukturelle Rahmenbedingungen für Berufe und Bildungschancen im Sozial- und Gesundheitssektor

 

In diesem Herausgeberband des Verbundvorhabens "Berufsintegrierte Studiengänge zur Weiterqualifizierung im Sozial- und Gesundheitswesen" - "BEST WSG"  werden fünf Forschungsarbeiten aus dem ersten Projektjahr vorgestellt:


 
Eva Müller und Türkan Ayan (HdBA) stellen in ihrem Artikel "Die Anerkennung im Ausland erworbener Qualifikationen im Sozial- und Gesundheitswesen" die Ergebnisse einer qualitativen Befragung von Migrantinnen und Migranten vor, die ihren Berufs- oder Bildungsabschluss im Ausland erworben haben und diesen in Deutschland anerkennen lassen möchten. Schwerpunkte der Befragung sind die Erfahrungen der befragten Migrantinnen und Migranten mit der Anerkennungsberatung sowie dem Anerkennungsverfahren in Deutschland. Das Ziel der Studie besteht in der Identifikation möglicher Hürden für eine gelingende Integration in den deutschen Arbeitsmarkt.

 
 
Im Artikel "Aufstiegsbedingungen weiblicher Führungskräfte unter besonderer Berücksichtigung des Gesundheits- und Sozialwesens" von Stefanie Sosa y Fink (HdBA) werden Hintergründe der Unterrepräsentanz von Frauen in Führungspositionen benannt und Genderdifferenzen hinsichtlich Führung skizziert. Das Konstrukt der Aufstiegskompetenz von Frauen dient als theoretische Basis, um Befragungsergebnisse zusammenzufassen sowie die Bedingungen auf Seiten der sozialen Einrichtungen und auf Seiten interessierter Frauen zu pointieren, die sich aufstiegsförderlich- oder hinderlich auswirken können.


 
Jürgen Zieher (HdBA) bezieht sich in seinem Artikel "Experteneinschätzungen zur aktuellen Situation in den Bereichen Frühpädagogik und Pflege in Heidelberg" auf 34 Heidelberger Expertenmeinungen. Dabei geht es um die Themen Fachkräftesicherung, Altersstruktur und betriebliches Gesundheitsmanagement, Aus- und Weiterbildung sowie besondere Zielgruppen für Qualifizierungsmaßnahmen in Sozialunternehmen. Anhand dieser Einschätzungen werden aktuelle Barrieren und fördernde Faktoren zum Quereinstieg und zur Akademisierung in den beiden Bereichen identifiziert.


 
Katharina Loerbroks und Miriam Schäfer (FHdD) stellen in zwei Artikeln die Ergebnisse einer qualitativen Befragung von Stakeholdern im Sozial- und Gesundheitswesen vor. Im Artikel "Strategien zur Gewinnung und Bindung von Fachkräften im Sozial- und Gesundheitswesen" geht es vor allem um Personalentwicklungsstrategien zur Fachkräftesicherung und um die Attraktivität des Arbeitsfeldes allgemein. Im zweiten Artikel, "Implikationen für die Hochschule", stehen Qualifizierungsbedarfe im Sozial- und Gesundheitswesen im Vordergrund und die Frage, was Barrieren und Anreize für Berufstätige im Hinblick auf Weiterbildung und Studium sein können. Daraus leiten die Autorinnen Implikationen für eine offene Hochschule ab.

 

Link zur Veröffentlichung (Kölner Wissenschaftsverlag)

 

PDF-Version der Veröffentlichung