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Auswirkungen der Corona-Pandemie bei Auszubildenden

Studie der HdBA erforscht die psychosozialen Folgen

 

HdBA Studie

Die Corona-Pandemie schränkt das tägliche Leben stark ein. Dies hat Auswirkungen auf die Wirtschaft, das Arbeitsleben und die Organisation des Schulalltags. Auszubildende in der dualen Berufsausbildung waren doppelt gefordert, da sie sowohl im Betrieb als auch in der Berufsschule mit Veränderungen zurechtkommen mussten. Welche psychosozialen Folgen die Corona-Pandemie für Auszubildende hatte, ist bislang noch wenig erforscht.


Die aktuelle Studie von Andreas Frey, Melanie Hochmuth, Alina Nadine Geßler und Silke Seyffer schließt diese Forschungslücke, in dem sie die Auswirkungen der Pandemie auf die Sorgen und die Lebenszufriedenheit der Auszubildenden vor und während der Corona-Pandemie untersucht haben. Das Forscherteam der Hochschule der Bundesagentur für Arbeit (HdBA) hat in seiner „Mixed-Methods-Studie“ die Daten von 167 Auszubildenden (16-35 Jahre alt) in technischen und kaufmännischen Ausbildungsberufen in Süddeutschland analysiert und ausgewertet.
Unter Berücksichtigung geschlechtsspezifischer Unterschiede wurden Fragen gestellt zur Zufriedenheit mit der Arbeit, den sozialen Kontakten und dem Leben im Allgemeinen, aber auch zu den Sorgen über ihre finanzielle Situation, den Verlust des Arbeitsplatzes und ihre Gesundheit.


Die Ergebnisse zeigen, dass die Sorgen der Auszubildenden bei abnehmender Zufriedenheit deutlich zunahmen und dass Frauen besonders betroffen waren.

 

Ausführliche Informationen zur Studie