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Internationale Konferenz der AJD Częstochowa und der HdBA

„Berufsberatung im Prozess des Übergangs von der Bildung in den Arbeitsmarkt“

Am 19. und 20. Mai 2016 fand an der Jan Dlugosz Universität (AJD) in Częstochowa/Polen die IV. Internationale Konferenz „Berufsvorbereitung im Prozess des Übergangs von der Bildung in den Arbeitsmarkt“ statt.

 

Die Veranstaltung stand unter der Schirmherrschaft der Rektoren der Hochschule der Bundesagentur für Arbeit (HdBA) und der AJD sowie des Präsidenten der Stadt Częstochowa.
Die HdBA war mit Fachvorträgen von Prof. Dr. Andreas Frey und Prof. Dr. Michael Scharpf vertreten. Prof. Dr. Bernd-Joachim Ertelt leitete das wissenschaftliche Komitee.

 

Die thematischen Schwerpunkte bildeten die Anforderungen auf dem Arbeitsmarkt, Probleme beim Übergang in die Erwerbstätigkeit, Berufs- und Laufbahnverhalten sowie die Rolle der Berufsberatung und die Qualifizierung von Beratungsfachkräften.


Nach seinem Grußwort ging Prof. Dr. Frey in seinem Vortrag auf die Studien- und Laufbahnplanung bei jungen Menschen ein. Dabei zeigten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus verschiedenen Ländern ein besonderes Interesse an den auf empirischen Untersuchungen basierten Hinweisen für die Prävention von Studienabbrüchen. In Anbetracht der stark zurückgehenden Studierendenzahlen werden in Polen das Marketing und die Didaktik der Universitäten/Hochschulen immer wichtiger.
Der Beitrag von Prof. Dr. Scharpf schilderte sehr aufschlussreich die aktuellen Trends in der akademischen Qualifizierung der Beratungsfachkräfte der Bundesagentur für Arbeit an der HdBA. Am Beispiel der laufenden Curriculumsentwicklung zeigte er auf, wie die verschiedenen Ansprüche mit der Organisation, der Wissenschaft, der Praxis und des arbeitsmarktlichen sowie des gesellschaftlichen Umfeldes verbunden werden.
Dr. Joanna Górna und Prof. Dr. Ertelt präsentierten und diskutierten die Ergebnisse aus dem von der HdBA finanziell unterstützten Forschungsprojekt „Zusammenhang von Berufsinteressen, selbsteingeschätzten Kompetenzen und Berufswahlverhalten bei Schülerinnen und Schülern der Sekundarstufe II“. Auch der Beitrag von Prof. Dr. Noworol, Universität Kraków, nahm mit einem wissenschaftlichen Modell zu diesen Persönlichkeitsvariablen Bezug.


Die Konferenz bot zahlreiche Möglichkeiten für den fachlichen Austausch. Dabei zeigten Vertreterinnen und Vertreter verschiedener Universitäten großes Interesse an einer wissenschaftlichen Zusammenarbeit mit Lehrenden und Studierenden der HdBA sowie an der Curriculumsentwicklung.

 

Weitere Informationen:
Prof. Dr. B.J. Ertelt
Bernd-Joachim.Ertelt@arbeitsagentur.de