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Studierende präsentieren die Ergebnisse ihrer Abschlussarbeiten

Rechtsvergleichender Workshop an der Universität Szeged

Am 25. Juni 2016 waren fünf Studierende der Hochschule der Bundesagentur für Arbeit (HdBA) zu Gast an der Fakultät für Rechts- und Politikwissenschaften der Universität Szeged. Unter der Leitung von Frau Prof. Dr. Yasemin Körtek (HdBA) und Herrn Prof. Dr. József Hajdú (Universität Szeged) präsentierten Studierende beider Institutionen im Rahmen eines Workshops die Ergebnisse ihrer Abschlussarbeiten und diskutierten Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Rechtssysteme beider Länder.
 

Sowohl die Studierenden der HdBA als auch die Studierenden der Universität Szeged hatten in ihren Abschlussarbeiten die Themenbereiche Sozialdatenschutz, Wechselwirkungen des Unionsrechts mit dem Recht der Grundsicherung für Arbeitsuchende, Auswirkungen der Langzeitarbeitslosigkeit auf die Absicherung im Alter sowie den Zugang von Ausländern zu Sozialleistungen aus der Perspektive ihres jeweiligen Heimatlandes behandelt.
 

In ihren Vorträgen präsentierten die Studierenden ihre Arbeiten und traten in den rechtsvergleichenden Austausch. Die lebhaften Diskussionen zeigten auf, dass beide Rechtssysteme Gemeinsamkeiten haben und die bestehenden Unterschiede zum Teil Folge der Entwicklungen in Rechtsetzung und Politik sind. Das kulturelle Rahmenprogramm trug zur Vertiefung des gegenseitigen Verständnisses sowie der freundschaftlichen Kontakte zwischen den Studierenden bei. 
 

Neben der Durchführung des Workshops stand die weitere Zusammenarbeit im Rahmen der bestehenden Kooperation im Mittelpunkt des Treffens. Seit 2013 unterhalten die HdBA und die Universität Szeged erfolgreich eine Kooperation, in deren Fokus neben dem Austausch von Lehrenden der fachliche Austausch zwischen den Studierenden beider Institutionen im Rahmen gemeinsamer Veranstaltungen steht.
 

Herr Dr. Roman Kondurov, Auslandskoordinator der HdBA, erläuterte in diesem Zusammenhang u.a. die internationale Ausrichtung der Hochschule und analysierte weitere Kooperationsmöglichkeiten beider Hochschulen in den kommenden Jahren.
 

Anhand konkret benannter gemeinsamer Interessen werden im kommenden Jahr neue Projekte in Angriff genommen und die erfolgreiche Zusammenarbeit im Rahmen der Kooperation fortgesetzt werden.