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Ungarische Doktorandinnen zu Gast an der HdBA

Fachlicher Austausch von Studierenden zwischen der Universität Szeged und der HdBA.

Im Rahmen der Kooperation zwischen der Hochschule der Bundesagentur für Arbeit (HdBA) und der Universität Szeged verbrachten Anfang Oktober zwei ungarische Doktorandinnen einen einwöchigen Studienaufenthalt am Campus Mannheim.

Ziel ihres Besuchs war es, Einblicke in das deutsche Arbeits- und Sozialrecht zu gewinnen und Best Practice Modelle im internationalen Vergleich für ihre Dissertationen herauszuarbeiten.

 

von links: prof. Dr. Körtek; Erika-Csilla Varga, Csilla Finta

Die beiden PhD-Studentinnen Erika-Csilla Varga und Csilla Finta promovieren an der Universität Szeged in Ungarn. Ihre Dissertationen behandeln die Themen "Berücksichtigung der Kompetenzen zur Zusammenarbeit im Arbeitsrecht" und "die rechtliche Position von Arbeitgebern bei Reaktionsformen auf Streiks, am Beispiel des Instruments der Aussperrung".
Hierbei geht es den Studentinnen um einen europäischen Vergleich und entsprechende Wertungen von Best-Practice Modellen hinsichtlich einer Übertragung auf Ungarn.

 

Der Arbeitsbesuch der Doktorandinnen an der HdBA fand vom 7. bis 11. Oktober 2014 im Rahmen des Abkommens über die Zusammenarbeit und den Austausch von Lehrenden und Studierenden beider Hochschulen statt.

Während ihres Aufenthalts an der HdBA wurden sie von Prof. Dr. Körtek betreut, die den beiden als Juristin auch fachliche Unterstützung leistete.

 

An den ersten beiden Tagen hatten die Studentinnen Gelegenheit, die Hochschule und ihre Einrichtungen kennenzulernen und nahmen an Lehrveranstaltungen teil.
An den weiteren Tagen folgten Fachgespräche mit Juristen und Arbeitsmarktexperten, einzelne Diskussionsrunden mit Studierenden der Hochschule sowie ein Besuch der Uni Mannheim.
Darüber hinaus nutzten Frau Varga und Frau Finta für ihre Recherchen ausgiebig das Informationsangebot der Hochschulbibliothek. Frau Finta zeigte sich beeindruckt von den umfangreichen Materialien, die ihr hier an der HdBA zur Verfügung stehen. "Zu meinem Thema gibt es in Ungarn leider nur sehr wenig fachlich verwertbare Informationen", so Finta.

Zuletzt stand ein Besuch der Stadt Heidelberg auf dem Programm.

 

"Der erfolgreiche Studienaufenthalt der beiden Studentinnen bestärkt uns darin, den gegenseitigen hochschulischen Austausch zu intensivieren und weiter auszubauen," so Prof. Dr. Körtek bei der Verabschiedung der Gäste. "Der Besuch der beiden Erasmus-Studierenden markiert den Beginn des fachlichen Austausches von Studierenden zwischen der Universität Szeged und der HdBA."

Dieser fachliche Austausch wird im nächsten Sommertrimester mit einem gemeinsamen Workshop fortgesetzt. Studierenden der HdBA und der Universität Szeged werden dann die Ergebnisse ihrer Bachelor-Arbeiten vorstellen.