Sie befinden sich hier:  Aktuelles

Lehrforschungsprojekt mit Lomonossow-Universität, Moskau

Professoren und Studierende aus Russland zu Gast an der HdBA.

Auch in diesem Jahr besuchten 16 russische Studierende und 4 Professoren der staatlichen Lomonossow-Universität in Moskau die Hochschule der Bundesagentur für Arbeit (HdBA) am Campus Mannheim.
Der Besuch fand vom 06. bis 10. Mai 2019 im Rahmen eines gemeinsamen Lehrforschungsprojektes der HdBA und der Lomonossow-Universität statt, das auf deutscher Seite unter der wissenschaftlichen Leitung von Prof. Dr. Michael Scharpf und Prof. Dr. Bernd-Joachim Ertelt steht.

 
Gemeinsam mit den Studierenden der HdBA, die im Oktober 2018 am ersten Projektteil in Moskau teilnahmen, erfolgten im Rahmen von Workshops und Postersessions ein fachwissenschaftlicher Austausch, Vergleichsanalysen und Diskussionen.
Ziel war es, die Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Deutschland und Russland herauszuarbeiten. Die Themen umfassten insbesondere ausgewählte Aspekte des Human Ressource Managements. 
Darüber hinaus fanden Besuche der Agentur für Arbeit und des Berufsinformationszentrums (BIZ) in Frankfurt am Main statt, bei denen die Studierenden wertvolle Einblicke in die Organisation und Arbeit des BIZ gewinnen konnten. Hervorzuheben hier ist das große Interesse der russischen Gäste an der Berufsberatung in Deutschland. 

 
„Wir sind sehr erfreut, dass dieses Projekt bei den Studierenden der HdBA eine sehr große Resonanz findet. Einerseits werden die Fachkompetenzen der Studierenden beider Länder gefördert. Es geht aber auch darum, die bestehenden Freundschaften und die interkulturellen Kompetenzen der Studierenden zu vertiefen. Die gemachten Erfahrungen können die Studierenden bei ihren zukünftigen beruflichen Tätigkeiten gezielt nutzen.

Beide Einrichtungen haben ein großes Interesse, die Zusammenarbeit im nächsten Jahr fortzusetzen. In den letzten Jahren ist mit der Lomonossow-Universität eine sehr fruchtbare Kooperation entstanden, von der die Studierenden und die Dozierenden gleichermaßen profitieren“, so Dr. Roman Kondurov, Auslandskoordinator der HdBA.