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Lehrforschungsprojekt mit der Lomonossow-Universität, Moskau

Studierende aus Russland zu Gast an der HdBA.

Im Rahmen des gemeinsamen Lehrforschungsprojektes mit der staatlichen Lomonossow-Universität, Moskau, besuchten 14 russische Studierende und vier Professorinnen und Professoren vom 7. bis zum 11. Mai die Hochschule der Bundesagentur für Arbeit (HdBA) in Mannheim.

Gemeinsam mit den Studierenden der HdBA, die im Oktober 2017 am ersten Teil des Projektes teilnahmen, wurden im Rahmen eines Workshops und in Postersessions die Projektergebnisse präsentiert und diskutiert.
 

Das Ziel des Projektes war, einen fachwissenschaftlichen Austausch sowie Vergleichanalysen zu aktuellen arbeitsmarktrelevanten Themen beider Länder durchzuführen und wissenschaftsadäquat zu dokumentieren. Der Fokus wurde insbesondere auf die Feststellung der Gemeinsamkeiten und Unterschiede gelegt. Wissenschaftliche Leitung des Projekts von der deutschen Seite oblag Herrn Prof. Dr. Scharpf und Herrn Prof. Dr. Ertelt.

 
Außer zwei intensiven Arbeitstagen an der HdBA fanden Besuche der Arbeitsagentur und des BIZ-Zentrums in Frankfurt am Main statt. Die Studierenden haben wertvolle Einblicke in die Organisation und Arbeit des BIZ erhalten. Hervorzuheben hier ist das große Interesse der russischen Gäste an der Berufsberatung in Deutschland. 

 
Im Rahmen der Zusammenarbeit wurden nicht nur aktuelle Fragen des Arbeitsmarkts erläutert. Vielmehr trug das Projekt wesentlich zur Vertiefung der Freundschaft und Förderung der interkulturellen Kompetenz der Studierenden beider Länder bei. Beide Einrichtungen haben festes Interesse, die Kontakte zu intensivieren und die Zusammenarbeit fortzusetzen. „Seitens der russischen Arbeitsverwaltung (ROSTRUD) wurde staatliche Unterstützung bei künftigen Projekten versprochen, was die Bedeutung der Zusammenarbeit zwischen unseren beiden Ländern hervorhebt“, so Dr. Roman Kondurov, Auslandskoordinator der HdBA.