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Hilfe… Zweifel am Studium?!

Erasmus+-Projekt „Prev Drop“ veröffentlicht Instrumente zur Prävention von Studienabbrüchen

Beenden junge Menschen ihr Studium ohne Abschluss, wird dies häufig als Scheitern angesehen. Doch „Betroffene“ sind in diesem Fall nicht mehr allein. Das aus Erasmus+-Mitteln geförderte Projekt „PrevDrop“ bietet Hilfestellung für Studierende und Beraterinnen und Berater. Ab sofort stehen unter www.prevdrop.eu umfangreiche Informationen und Materialien zur Verfügung, um Abbruchrisiken in einem Studium frühzeitig zu identifizieren oder beim Übergang in eine Ausbildung zu unterstützen.

 

Studierende können über das Online-Selbstreflexionstool SRT eigene Studienzweifel oder Probleme im Studium besser erkennen; Beraterinnen und Berater in der Studienberatung an Hochschulen und in den Agenturen für Arbeit finden Hinweise, um die Ergebnisse des SRT-Tools zu interpretieren und als Grundlage für eine individuelle Beratung von Studienzweiflern zu nutzen.

 

Darüber hinaus stehen für Beratungsfachkräfte im Website-Bereich „Lernplattform“ http://www.prevdrop.eu/learningplatform&lang=de u.a. ein Handbuch, Trainingshandbücher und Foliensätze mit weiteren Hintergrundmaterialien zu folgenden Themen zur Verfügung:

  • Studienabbrüche verstehen und verhindern
  • SRT-Selbstreflexionstool anwenden und auswerten
  • Studienabbrüche durch einzelfallorientierte Beratung vermeiden
  • Studierende bei einem erfolgreichen Wechsel in eine Berufsausbildung unterstützen

 
Die Produkte sind in den Sprachen Deutsch, Englisch und Italienisch verfügbar.

 

An dem von September 2014 bis Februar 2017 laufenden Projekt arbeiteten folgende sechs Partner aus fünf Ländern mit: ZAB Consult GmbH, Aachen (Deutschland), Hochschule für Wirtschaft und Umwelt, Nürtingen (Deutschland), Applied Vocational Psychology and Policy (AVOPP) (Luxemburg), Universität Plymouth (Großbritannien), Universität Macerata (Italien) sowie für den Bereich IT das Unternehmen Infoart (Bulgarien). Die Koordination des EU-Projekts lag bei der Hochschule der Bundesagentur für Arbeit (HdBA), die Projektleitung hatte Prof. Dr. Andreas Frey, HdBA, inne.

 
Für Rückfragen steht Ihnen das PrevDrop-Team der HdBA unter Hochschule.prevdrop(at)arbeitsagentur(dot)de gerne zur Verfügung.