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Forschungsprojekt AMICO fördert die berufliche Mobilität innerhalb Europas

Transnationales Projektmeeting an der HdBA

Vom 29. bis 30. September fand das zweite transnationale Meeting des Erasmus + Projekts AMICO – A new Alliance for Mobility InComing and Outgoing in Mannheim statt. Zu Besuch waren Projektmitglieder aus Spanien, Italien und dem Vereinigten Königreich.

 
Was ist AMICO?

AMICO ist eine strategische Partnerschaft, welche die berufliche Mobilität innerhalb europäischer Länder unterstützt und potentielle Fehlbesetzungen, insbesondere im IKT-Sektor,  vermeiden will. Laut EURES, dem europäischen Portal zur beruflichen Mobilität, zeigen 1.2 Millionen Arbeitsuchende zwar die Bereitschaft für eine Beschäftigung im Ausland, jedoch setzen nur 175.000 ihren Plan in die Realität um. Ein möglicher Grund dafür ist der Mangel an Dienstleistungen, die eine bessere Unterstützung für Interessierte und Arbeitgeber bieten könnten. AMICO hat das Ziel, diese Lücke durch die Entwicklung praktischer Maßnahmen, wie etwa eines Curriculums für spezialisierte Berater, zu schließen.

 
Beim Meeting in Mannheim tauschten sich die Projektmitglieder über den aktuellen Stand im Prozess, Verbesserungsvorschläge und das weitere Vorgehen aus. In der aktuellen Phase wird ein spezielles Curriculum entwickelt, das Wissen und Kompetenzen für eine professionelle Mobilitätsberatung innerhalb der EU vermitteln soll. In Form eines Handbuchs werden die theoretischen Module „Internationale Beratung und Stellenvermittlung“, „Kundenorientierung“, „Interkulturelles EU- Management“ sowie „Internationales Dienstleistungsmanagement“ im Januar 2017 fertig gestellt. Studierende der jeweiligen Partneruniversitäten haben die Möglichkeit, an dem Lehrangebot in der Pilotphase teilzunehmen und es zu bewerten. Diese Phase findet bereits im April/Mai 2017 statt.

 
Um Kompetenzen der Arbeitnehmer/-innen und weitere Anforderungen bestmöglich zu analysieren, wird ein Transnational Job Placement Toolkit erstellt, das die Beraterinnen bzw. Berater bei der Besetzung von Arbeitsplätzen unterstützen soll. Die Projektmitglieder haben hierzu Arbeitsanalysen durchgeführt und werden daraus die wichtigsten Kompetenzen, Fähigkeiten und Erwartungen für das Toolkit herausarbeiten. In der letzten Phase des Projekts wird ein Mobility Welcome Service kreiert, der als Kommunikationsmöglichkeit zwischen Beraterinnen bzw. Beratern sowie Arbeitsuchenden und Unternehmen im Gastland dient.

 
Bis zum dritten transnationalen Meeting im Juni 2017 in London soll die finale Version des Handbuchs erstellt werden und das Transnational Job Placement Toolkit ebenfalls vollendet sein.

 

Sie wollen bis dahin mehr erfahren über AMICO?
http://www.amicomobility.eu/the-project/