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Auf gutem Weg

BA- und BAMF-Chef Weise diskutierte mit Studierenden der HdBA zu den Herausforderungen des Flüchtlingsmanagements

Mannheim/Schwerin: Im November 2016 besuchte der Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit (BA), gleichzeitig Leiter des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF), Frank-J. Weise, die Hochschule der Bundesagentur für Arbeit (HdBA). In seinem Vortrag zog er eine erste Bilanz zu den Herausforderungen, die das Flüchtlingsmanagement für den Arbeitsmarkt und die beiden Behörden mit sich bringt.

 
Er erläuterte die großen Aufgaben, denen sich die BA, das BAMF und auch er selbst in Zusammenhang mit dem Thema Flucht und der Neuausrichtung des Flüchtlingsmanagements bislang zu stellen hatten.
Frank-J. Weise berichtete anhand vieler Beispiele von den Neuerungen, die technisch, organisatorisch und personell umgesetzt werden mussten, um den großen Zustrom von Flüchtlingen nach Deutschland managen zu können.

 
Nach den vielen Veränderungen zeige sich, dass das BAMF heute deutlich leistungsfähiger sei als er es zu seinem Amtsantritt vor gut einem Jahr erlebt habe, so Frank-J. Weise. 
Besonders hob er die Unterstützung durch Kolleginnen und Kollegen der BA hervor. Diese hätten ihr Fachwissen und ihre Erfahrungen aus der BA hervorragend zur Leistungssteigerung des BAMF eingebracht. Er bedankte sich ebenfalls für das Engagement der Studierenden der HdBA, die mit ihrem Einsatz im BAMF dazu beigetragen haben, schwierige Situationen zu meistern.

 
Die sich anschließende, ausführliche Diskussion mit den Studierenden zeigte, dass bereits Vieles in geordnete Bahnen gelenkt werden konnte, künftig jedoch insbesondere die berufliche Integration der Geflüchteten eine bedeutende Aufgabe darstellen werde. Er verwies auf eine repräsentative Studie des IAB, die u.a. auf die Bildungs- und Erwerbsbiografien Geflüchteter eingeht. Geflüchtete seien nicht die alleinige Lösung zur Bewältigung des Fachkräftemangels, so Frank-J. Weise, doch vielfach brächten sie wesentliche berufliche Kenntnisse mit. Zu klären sei nun die Vergleichbarkeit beruflicher Qualifikationen und deren Anerkennung.

 
Zusammenfassend betonte Frank-J. Weise, dass er stolz auf die BA und das bereits Geschaffte sei: „Ich bin überzeugt, dass die BA für die kommenden Aufgaben gut aufgestellt ist. Gleichwohl bin ich mir bewusst, dass vor den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der BA und vor den Studierenden der HdBA noch viel Arbeit liegt. Ich wünsche mir, dass diese mit ebenso großem Einsatz und mit hoher Motivation bewältigt wird wie bisher.“

 
Am Rande der Veranstaltung am Campus Schwerin traf sich Frank-J. Weise mit BA-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeitern, die sich berufsbegleitend im neuen HdBA-Masterstudiengang weiterbilden. Frank-J. Weise würdigte im Gespräch deren besondere Anstrengung.