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Medien und Politik hautnah

Siegergruppe der Startwoche 2016 mit Bildungsprogramm in Berlin.

Gute Ideen, konzentriertes Arbeiten und Teamwork zahlen sich aus. Davon konnte sich die Siegertruppe der Startwoche aus dem Jahr 2016 jetzt selbst überzeugen. Am 28. und 29. März 2017 belohnte sie ein abwechslungsreiches Bildungsprogramm in Berlin für ihr eingereichtes Konzept, das sie in der ersten Studienwoche zu der beruflichen Integration Geflüchteter mit Bleibeperspektive entwickelt hatten.

Den Auftakt der Siegerreise bildete der Besuch im ZDF-Morgenmagazin. Hierbei erlebten die Studierenden im Publikum des „moma-Cafés“ seriöse journalistische Berichterstattung aus nächster Nähe. Nach einer Führung durch das Haus folgte ein besonderes Highlight: ein Gespräch mit der Moderatorin und mehrfachen Preisträgerin renommierter Fernsehpreise, Dunja Hayali, und der Redakteurin Jana Günther. Themen des sehr offenen Gesprächs waren u.a. die Attraktivität bestimmter journalistischer Formate für ein jüngeres Publikum sowie die Arbeitswelt der Medien.  

 
Ein weiterer Termin fand im Paul-Löbe-Haus des Deutschen Bundestags statt. MdB Elvira Drobinski-Weiß erläuterte die Tätigkeit einer Bundestagsabgeordneten näher und diskutierte mit den Studierenden über aktuelle politische Themen.  

 

Der Zufall wollte es, dass die Gruppe am Eingang den bisherigen Vorsitzenden des Vorstands der Bundesagentur für Arbeit, Frank-J. Weise, traf, der sich am Besuch der Studierenden in Berlin sehr interessiert zeigte. 

 

Anschließend empfing die Referatsleiterin der Koordinierungsstelle Flucht und Migration im Auswärtigen Amt, Frau Dr. Miriam Wolter, die Studierenden. Ihre Ausführungen zu der deutschen Außenpolitik im Kontext Flucht ergänzten die Informationen, die im Rahmen der Startwoche zu dem Thema eine Rolle spielten.

 
Den Abschluss des Programms bildete eine Führung durch die Gebäude des Deutschen Bundestags mit Erläuterung des politischen Systems.

 

Die Siegerreise sei kurzweilig, abwechslungsreich und habe viele neue Einblicke gebracht. Dies sei vor allem den persönlichen Gesprächen mit den einzelnen Vertreterinnen und Vertretern in den Institutionen zu verdanken, so das Fazit der Studentinnen und Studenten.

 

Informationen zur Startwoche: 
In der Startwoche bearbeiten die Studierenden zu Beginn ihres Studiums eine Fallstudie, in der sie Konzepte und Lösungsstrategien für ein aktuelles Arbeitsmarktproblem entwickeln. Sie werden dabei unterstützt von erfahrenen Vertreterinnen und Vertretern der Arbeitsmarkt-, Wirtschafts- und Sozialpolitik. Am Ende der Woche präsentieren die Teams ihren Lösungsvorschlag vor einer hochrangigen Jury. Das beste Konzept wird zum Abschluss prämiert.

 

Ziel ist es, die Studierenden schon beim Studienstart an Teamarbeit und wissenschaftliche Arbeitsmethoden heranzuführen und ihnen Praxis- und Handlungsorientierung auf hohem Niveau zu vermitteln.